Shiji hat Stellaris Digital Stay nativ mit Daylight PMS verbunden. In einem Portfolio mit sieben Häusern lag die digitale Check-in-Quote bei 17,9 Prozent, dazu kamen laut Meldung bis zu 208 Stunden eingesparte Arbeitszeit.
Spannend ist vor allem der Aufbau: Gastdaten laufen direkt ins PMS zurück, statt in einer losen Insel zu landen. Genau da wird aus Digital Guest Journey plötzlich echter Betrieb.
Was Shiji hier anders macht
Die Verbindung zwischen Stellaris Digital Stay und Daylight PMS läuft bidirektional. Guest Profiles wandern direkt in die digitale Oberfläche, Änderungen vom Handy landen sofort wieder im PMS. Das ist kein schicker Zusatz, sondern ein sauberer Datenweg. Laut Shiji zählt genau dieser PMS-native Ansatz.
- 17,9 % digitale Check-in-Abschlussrate im Sieben-Häuser-Portfolio
- bis zu 208 Stunden eingesparte Mitarbeiterzeit
- 7 Properties im getesteten Portfolio
- 12. Februar 2026 als Meldedatum
Für Hotels ist das mehr als ein Tech-Feature. Wenn ein Gast am Smartphone Daten prüft oder ergänzt, muss die Rezeption nichts doppelt pflegen. Genau dort entstehen die Minuten, die im Alltag fehlen.
Warum das für den Hotelalltag zählt
Der große Hebel liegt im Prozess. Viele digitale Check-in-Setups scheitern nicht an der App, sondern an Medienbrüchen. Gast füllt Formular aus. Rezeption tippt nach. PMS bleibt halb leer. Das kostet Zeit und macht Fehler wahrscheinlicher.
Wo die Integration hilft
- weniger manuelle Eingaben am Front Desk
- aktuellere Gästedaten im PMS
- weniger Rückfragen beim Ankommen
- klarere Abläufe zwischen Mobile, PMS und Team
Was Shiji sonst noch im Stack hat
Shiji koppelt nach eigenen Angaben mehrere Bausteine in einer Plattform. Dazu gehören Infrasys POS, Reviewpro Reputation und Meridian Experiences. In der aktuellen Meldung nennt das Unternehmen auch den Rollout bei Explorar Hotels & Resorts in Koh Samui und Koh Phangan. Dort läuft laut Shiji ein mobiles, stärker vernetztes Gästeerlebnis über Daylight PMS, Stellaris Digital, Infrasys POS und die weiteren Module.
Was daran strategisch ist
Shiji baut kein einzelnes Tool, sondern ein geschlossenes Set aus PMS, Guest Journey und F&B-Systemen. Für Betreiber heißt das: weniger Schnittstellen-Chaos, mehr Datenfluss in eine Richtung und zurück. Klingt trocken. Ist aber oft der Punkt, an dem ein digitales Projekt erst wirklich funktioniert.
Digital Guest Journey: Was spricht dafür?
Dafür spricht
- Gäste erledigen Formalitäten vor Anreise
- Das Team spart Zeit an der Rezeption
- Stammdaten bleiben im PMS konsistent
Dagegen spricht
- Ohne saubere Integration bleibt es doppelte Arbeit
- Ein schlechter Mobile Flow bremst die Nutzung
- Alte Prozesse im Betrieb können den Effekt schlucken
Was Hotels daraus mitnehmen können
Wer Digital Check-in einführt, sollte nicht zuerst auf Screens schauen, sondern auf Datenwege. Kommt der Gast direkt ins PMS? Gehen Änderungen zurück? Lassen sich Profile wiederverwenden? Genau diese Fragen entscheiden über Nutzen oder Showeffekt.
- Prüfe, ob Gästedaten in Echtzeit ins PMS zurücklaufen.
- Miss nicht nur die Nutzung, sondern auch die eingesparte Zeit.
- Teste den Flow vom Link bis zur Ankunft am Desk.
- Schau auf das Zusammenspiel mit POS, CRM und Reputation-Tools.
Shiji liefert hier ein gutes Beispiel für PMS-native Digitalisierung. Nicht als Buzzword, sondern als Betriebslogik. Und das ist am Ende die spannendere Geschichte als jedes hübsche Frontend.


