Im DACH-Gastronomie-Kassen-Markt ist Vectron Systems AG seit Jahren der dominierende Anbieter. Das in Münster ansässige Unternehmen hat über die Jahre über 250.000 Kassen-Systeme verkauft — von Bäckereien über Metzgereien bis zu Hotel-Restaurants. Im Hotel-Bereich ist Vectron besonders dann eine Wahl, wenn die Hotelgastronomie als eigenständiger Restaurant-Betrieb mit walk-in" class="glossary-link" title="Walk-in – Glossar">Walk-In-Geschäft funktioniert.

Was Vectron leistet

Das Vectron-Portfolio teilt sich in Vectron POS Touch (klassische On-Premises-Kassen für Theke und Service), Vectron POS Mobile (Handheld-Tablets für Tisch-Service), myVectron (Cloud-Plattform für Reporting, Kassen-Konfiguration, Multi-Outlet-Verwaltung), TSE-Modul (zertifizierte Sicherheits-Aufzeichnung für DACH-Finanzamt-Konformität), Wareneinsatz und Inventur, Personal-Verwaltung mit Schichten und Trinkgeld-Splitting.

Vectron arbeitet primär als hybride Architektur — Kassen-Hardware vor Ort plus Cloud-Backend für Reporting und Konfiguration. Das bedeutet: bei Internet-Ausfall arbeitet die Kasse autonom weiter, was im Restaurant-Tagesgeschäft kritisch ist.

Stärken — was Vectron besonders gut macht

Drei Punkte. Erstens die DACH-Heritage: tiefes deutsches Steuerrecht-Verständnis (TSE, KassensichV, GoBD), 300+ Vertriebspartner mit lokalem Service in jeder Region, deutscher Telefonsupport. Zweitens die Hardware-Robustheit: Vectron-Kassen sind für Hochfrequenz-Nutzung in Restaurant-Theken-Bereichen mit täglich 500+ Transaktionen ausgelegt. Drittens die Volumen-Performance: bei Quickservice und Bäckerei-Theken mit sehr schnellen Transaktionen ist Vectron deutlich schneller als Tablet-basierte Cloud-POS.

Schwächen und Eingeschränkt für

Bei Cloud-PMS-Hotels (Mews, Apaleo) ist die Folio-Anbindung über Standard-Konnektor möglich, aber weniger zero-touch als bei Lightspeed. Die Mobile-Tablet-Bedienung ist solide, aber UX-konservativer als bei Lightspeed oder Hypersoft. Bei kleinen Boutique-Hotels mit nur einem Outlet und tablet-only-Setup ist Vectron oft überdimensioniert. Cloud-Reporting in myVectron ist ausgereift, aber nicht so breit wie bei reinen Cloud-First-Systemen.

Wer Vectron einsetzen sollte

Vectron ist die richtige Wahl für DACH-Hotel-Restaurants mit hohem Walk-In-Anteil und Volumen-Geschäft, Hotel-Bäckereien oder Quickservice-Outlets, Hotelgastronomie-Setups die Hardware-Robustheit über Cloud-First-Modernität priorisieren, traditionelle Familien-Hotellerie mit langfristiger Lieferanten-Beziehung, sowie alle Hoteliers die deutschen Service-Verbindlichkeit und lokale Vertriebspartner-Nähe schätzen.

Pricing und Implementation

Vectron-Pricing wird über lokale Vertriebspartner kalkuliert — typisch Hardware-Kauf (3.000-15.000 Euro pro Outlet einmalig) plus monatliche Service- und Lizenz-Pauschalen (50-250 Euro pro Outlet). myVectron Cloud-Reporting ab 30 Euro pro Outlet pro Monat. Plus TSE-Hardware (200-400 Euro einmalig). Implementation: zwei bis sechs Wochen, mit On-Site-Schulung des F&B-Teams durch den lokalen Vertriebspartner.

Integration in den Hotel-Tech-Stack

Vectron integriert sich in Hotel-PMS (SIHOT, Protel, Mews, Apaleo via Standard-Konnektor), Payment-Provider (Concardis, Worldline, Adyen via Terminal-Anbindung), DATEV für Buchhaltungs-Auszug, Lagerwirtschaft, optional an Liefer-Plattformen (Lieferando, Wolt) für Hotel-Restaurants mit Außer-Haus-Geschäft.

Vergleich aller Hotel-Kassensysteme: Kassensysteme. Verwandte: Payment-Systeme, Restaurantleiter-Beruf.

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