Infor Hospitality rückt vor HITEC 2025 fünf Anbieter ins Rampenlicht, die ein bekanntes Problem adressieren: zu viele Systeme, zu wenig Zusammenspiel. Im Fokus stehen Laasie, Owner Relations Technology und drei weitere Felder, die Hotelbetriebe direkt betreffen: Back-Office-Automation, Zusatzumsätze und Distribution.
Der Kern des Textes ist simpel: Viele Häuser haben PMS, CRM, Revenue Tools und Reporting schon im Stack. Das eigentliche Problem bleibt der Bruch dazwischen. Genau dort wird HITEC 2025 spannend.
Warum Integration das eigentliche Thema ist
HITEC verkauft sich gern als Blick in die nächste Tech-Phase. Infor dreht den Blick diesmal weg vom großen Buzzword und hin zum Alltag im Hotel: Wer bekommt welche Info, wann, und ohne manuelle Zwischenarbeit? Das ist die Frage, die in der HospitalityNet-Einordnung des Beitrags klar durchscheint.
Der Artikel nennt das Problem offen: Die meisten Hotels haben die Systeme schon. PMS, Revenue Management, CRM, Reporting. Was fehlt, ist oft die Schicht darüber. Also die Verbindung, die Daten in Handlung übersetzt. Genau da scheitert im Alltag viel zu viel.
Ort: Indianapolis
Datum: 16. bis 19. Juni 2025
Veranstalter: HFTP
Aussteller: laut HFTP mehr als 360 Unternehmen auf der Messefläche
Was Laasie anders anfasst
Laasie setzt laut Originaltext auf KI und Verhaltensdaten, um Belohnungen in Echtzeit zu erzeugen. Nicht nach starren Stufen, sondern passend zum einzelnen Gast. Das zielt auf einen blinden Fleck klassischer Loyalitätsprogramme: Punkte fühlen sich oft weit weg an. Relevanz entsteht erst, wenn das Angebot im Moment passt.
Warum das für Hotels zählt
- Gäste sehen weniger Standardmechanik.
- Hotels können Angebote näher an Verhalten und Buchungssituation koppeln.
- Das Loyalty-Thema rückt näher an den Umsatz statt nur an die Mitgliedskarte.
Spannend ist daran nicht der Begriff Loyalität. Spannend ist der Hebel dahinter: Reaktion in Echtzeit. Klingt gut? Ist es auch — wenn die Daten sauber laufen.
Owner Relations Technology löst ein anderes Problem
Owner Relations Technology adressiert laut Artikel eine Nische, die im Hotel-Tech-Markt oft untergeht: branded residences, condo hotels, fractional ownership und HOA Communities. Also Immobilien- und Betriebsmodelle, in denen Transparenz und Reporting nicht nur nett sind, sondern Pflicht.
Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und baut seit über drei Jahrzehnten Software für Accounting und Kommunikation in genau diesem Umfeld. Das ist alt genug, um nicht nach Messe-Neuheit zu klingen, und genau deshalb relevant. Denn viele Standardlösungen greifen bei diesen Besitzstrukturen schlicht zu kurz.
Für wen das besonders wichtig ist
- Objekte mit geteilter Eigentümerstruktur
- Branded Residences mit komplexem Reporting
- Hoteliers, die Governance und Kommunikation sauber abbilden müssen
Back Office, Nebenumsätze und Distribution
Der Infor-Text nennt nicht nur zwei Anbieter, sondern ordnet fünf Themenfelder ein: Loyalty, Owner Relations, Back-Office-Automation, Ancillary Revenue und AI-gestützte Distribution. Das zeigt, wie breit das Integrationsproblem in Hotels inzwischen ist. Es geht nicht mehr nur um Front Desk oder Buchung. Es geht um die Kette dahinter.
Offizielle Aussteller- und Messeinformationen bestätigen den Rahmen: HITEC 2025 kam mit mehr als 360 Unternehmen nach Indianapolis und lief vom 16. bis 19. Juni 2025 im Umfeld des HFTP-Events. Wer dort nur nach neuen Logos sucht, verpasst den eigentlichen Punkt. Es geht um Systeme, die weniger Handgriffe brauchen.
Die fünf Felder aus der Einordnung
- Loyalty, das direkt auf Gästebedarf reagiert.
- Owner Relations für komplexe Besitzmodelle.
- Back Office, das Routinearbeit automatisiert.
- Ancillary Revenue, also Zusatzumsätze jenseits des Zimmers.
- Distribution mit KI, damit Raten und Kanäle sauber zusammenspielen.
Was du als Hotelier daraus mitnehmen kannst
Der Beitrag ist weniger Messevorschau als Diagnose. Gute Hotel-Tech-Setups scheitern selten an fehlenden Tools. Sie scheitern an Übergängen zwischen den Tools. Genau deshalb lohnt sich auf HITEC 2025 weniger die Frage nach der glänzendsten Oberfläche als nach den Schnittstellen.
Wenn du als Betrieb nachrüstest, schau zuerst auf drei Punkte: Wo entstehen manuelle Copy-Paste-Schleifen? Welche Daten landen zu spät beim Team? Und welche Prozesse laufen nur deshalb noch per Mail, weil das System nicht sauber verbindet? Wer das ehrlich beantwortet, spart später viel Zeit. Und wahrscheinlich auch Nerven.

