Der deutsche Begriff für Occupancy — Anteil der verkauften Zimmer an den verfuegbaren Zimmern, meist auf Tages-oder-Monatsbasis gemessen. Formel: Anzahl verkaufte Zimmer geteilt durch Anzahl verfuegbarer Zimmer, mal 100.

Einordnung

Durchschnittliche Belegungsraten in Deutschland 2025: Stadthotels 65 bis 78 Prozent Jahresschnitt, Resort-Hotels 55 bis 70 Prozent, Budget-Hotels 80 bis 88 Prozent. Break-Even-Belegung liegt segmentabhaengig bei 50 bis 65 Prozent, ab der Zimmer gewinnbringend sind. Im Revenue Management ist die Belegungsrate nur eine Halfte des Bildes — sie muss mit dem ADR ins Gleichgewicht gebracht werden (RevPAR).

Praxis

Im Hotelbetrieb ist Belegungsrate Teil der operativen oder strategischen Steuerung, je nach Kontext. Upscale-Häuser führen den Begriff in internen SOPs, Brand-Standards und im Reporting an Eigentuemer oder Zentrale. Kleinere Häuser nutzen ihn pragmatischer, aber der Industrie-Konsens stammt aus der internationalen Ketten-Hotellerie und den Fachverbaenden.

Weiterfuehrend: STR Global