RMS hat auf der HITEC 2025 in Indianapolis eine vollständig neu entwickelte Buchungsmaschine gelauncht. Mobile-first, schnellere Ladezeiten, weniger Klicks bis zur Reservierung. Der TravelTech Breakthrough Award in der Kategorie „Online Booking Innovation of the Year“ folgte prompt.
Gäste brechen Buchungen ab. Hotels zahlen OTA-Provisionen. Beides kostet bares Geld – und beides will RMS mit seiner neuen Buchungsmaschine direkt angreifen. Das Ergebnis wurde von den TravelTech Breakthrough Awards als beste Online-Booking-Innovation des Jahres ausgezeichnet.
Was hinter dem Award steckt
Der Launch fand auf der HITEC 2025 in Indianapolis statt – der wichtigsten Hospitality-Tech-Messe weltweit. RMS präsentierte dort am Stand 1615 eine Buchungsmaschine, die laut Unternehmen komplett neu entwickelt wurde. Nicht überarbeitet, nicht aufgehübscht: von Grund auf neu gebaut.
Der Fokus liegt auf drei Punkten, die in der Branche chronisch unterschätzt werden: Ladegeschwindigkeit, Gerätekompatibilität und Checkout-Hürden. Alle drei treiben Gäste direkt zu OTAs – und dort fressen Provisionen die Marge.
- Mobile-first Design: optimiert für Smartphones als primäres Buchungsgerät
- Kürzere Klick-Strecke bis zur abgeschlossenen Reservierung
- Schnellere Ladezeiten zur Reduzierung von Abbruchraten
- Integrierte Zahlungsabwicklung direkt im Buchungsflow
- Responsives Layout für alle Bildschirmgrößen
Warum das für Hotels relevant ist
OTA-Provisionen liegen je nach Plattform und Vertragsmodell zwischen 15 und 25 Prozent des Zimmerpreises. Wer Direktbuchungen stärkt, verbessert seine Marge direkt – ohne an der Ratenstruktur drehen zu müssen.
Das Problem: Viele hotel-eigene Buchungsmasken sind technisch veraltet. Lange Ladezeiten auf dem Smartphone, zu viele Pflichtfelder, keine integrierten Zahlungsoptionen – Gäste wechseln dann einfach zu Booking.com oder Expedia. Die Konversionsrate bleibt niedrig, die Provision bleibt hoch.
Direktbuchung schlägt OTA – aber nur, wenn die Technik mitspielt.Genau hier setzt RMS an. Weniger Reibung im Buchungsprozess bedeutet mehr abgeschlossene Reservierungen über den eigenen Kanal.
KI im Buchungsprozess
RMS bewirbt die neue Engine auch als KI-gestützt. Konkrete Details dazu – welche Algorithmen, welche Personalisierungsfunktionen – hat das Unternehmen bislang nicht im Detail veröffentlicht. Was bekannt ist: Die KI-Komponente soll die Guest Journey von der Suche bis zum Aufenthalt optimieren.
Einordnung: Was bedeutet das für Hoteliers?
RMS ist kein Nischenanbieter. Das Unternehmen betreibt ein Cloud-PMS, das weltweit von Ferienparks, Campingplätzen, Hotels und Resorts genutzt wird. Eine neue Buchungsmaschine, die direkt ins bestehende System integriert ist, senkt die Komplexität bei der Implementierung – im Vergleich zu einer separaten Booking-Engine eines Drittanbieters.
- Für RMS-Bestandskunden: Die neue Engine ist direkt nutzbar, kein Systemwechsel nötig
- Für Hotels auf der Suche nach einer Booking-Engine: RMS ist jetzt auch als reiner Engine-Anbieter relevant
- Für Revenue Manager: Direktbuchungs-KPIs sollten nach Umstieg gemessen werden – Abbruchrate, Konversionsrate, Direktbuchungsanteil
Die TravelTech Breakthrough Awards werden jährlich vergeben und zeichnen Technologielösungen in der Reise- und Hospitalitybranche aus. Die Kategorie „Online Booking Innovation of the Year“ bewertet Produkte, die den direkten Buchungskanal für Hotels stärken.
Fazit
Ein Award ist kein Umsatzgarant. Aber die Richtung stimmt: Hotels, die ihre Direktbuchungsrate um wenige Prozentpunkte steigern, sparen je nach Haus schnell fünf- bis sechsstellige Beträge an Provisionen pro Jahr. Eine technisch saubere, mobile-optimierte Buchungsmaschine ist dafür Grundvoraussetzung – keine Differenzierung, sondern Mindeststandard. Wer die eigene Lösung gerade evaluiert, sollte RMS auf die Shortlist setzen.

