Die Hotellerie-Branche leidet 2026 unter akutem Fachkräftemangel. Wer einstellt oder bleiben will, muss wissen, was fair ist. Der TURNDOWN-Gehaltsreport zeigt transparente Gehaltsbänder für alle zentralen Positionen — vom Azubi bis zum General Manager, nach Hotelsegment und Region.
Methodik
Die Zahlen basieren auf der aktuellen TURNDOWN-Branchenumfrage unter 1.200 Beschäftigten und HR-Verantwortlichen im DACH-Raum. Gezeigt werden Bruttojahresgehälter in Euro, ohne Trinkgeld, Sachbezüge oder variable Anteile. Die Bandbreite reicht von Berufseinstieg bis zu erfahrenen Profis mit Führungsverantwortung.
Gehaltsbänder nach Position
Nutze die Filter oben für Segment und Region. Die Tabelle lässt sich durch Klick auf die Spaltenköpfe sortieren. Alle Werte sind Bruttojahresgehälter in Euro.
Trends 2026
- F&B-Service: +8 % gegenüber Vorjahr — der Kampf um Servicekräfte treibt die Gehälter.
- Revenue Management: +12 % — Digitalisierung macht die Rolle strategischer, Angebot knapp.
- Housekeeping: +6 % — Mindestlohn-Anstieg hebt die Basisvergütung.
- Küche: Spanne weitet sich — Top-Köche in Luxushotels erreichen 90.000 €+, Commis bei 30.000 €.
Tipps zur Einordnung
Ein Gehaltsreport zeigt Bandbreiten, keine Einzelfälle. Faktoren, die dein Ergebnis nach oben oder unten verschieben: Saisonalität, Trinkgeld-Pool, geldwerte Vorteile (Unterkunft, Verpflegung), Bonussysteme, Standort-Zulagen. In Vollbeschäftigung liegen die Werte typisch näher am Maximum — in Teilzeit oder Saison eher am Minimum.

