Schnelles Herunterkuehlen oder starkes Durchmischen mit Eis — meist im Cocktailbereich bei der Zubereitung am Shaker. Aus dem Franzoesischen frapper (schlagen). Das Frappieren erreicht tiefe Kuehlung, Mischung und leichte Wasser-Aufnahme gleichzeitig — zentrale Technik der klassischen Cocktailkunst.

Praxis

Im Shaker bei etwa 10 bis 15 Sekunden kraeftigem Schuetteln, mit ueberwiegend Eis (4 bis 6 größe Wuerfel oder Eiswuerfel-Block). Ziel: Temperatur auf 4 bis 7 Grad, Verduennung ca. 20 bis 30 Prozent durch schmelzendes Eis, vollstaendige Aromen-Emulsion. Klassisch frappiert werden Cocktails mit Zitrussaft, Puerees und Sahne — klare geruehrte Cocktails werden dagegen gestirrt.

Praxis

In der professionellen Gastronomie ist Frappieren Teil des Service- oder Küche-Handwerks und wird in der Ausbildung zum Restaurantfachmann oder Koch detailliert vermittelt. In der Haute Cuisine gelten exakte Ausfuehrungsstandards, die Menuwuensche und Service-Rhythmus beeinflussen. Für den Gast sichtbar wird Frappieren als Teil des gehobenen Service-Rituals, im Background gehoert es zur taeglichen Mise-en-Place-Routine.

Weiterfuehrend: Doemens Akademie