Alle gastsichtbaren Bereiche des Hotels: Rezeption, Concierge, Lobby, Restaurants, Bars, Bankett-Räume. Im Gegensatz zu Back of House (Küche, Spuelkueche, Waescherei, Buero, Personalbereich). Die Trennung der beiden Zonen ist entscheidend für Sauberkeit, Geraeuschkontrolle und Gaesteerlebnis.
Praxis
Front-of-House-Standards: makellose Präsentation, ruhige Geraeuschkulisse, keine Transportwege von Mitarbeitenden mit schmutzigem Geschirr. Back-of-House-Zugaenge sind unauffaellig versteckt (Dienstfluren, Service-Aufzuege). Im modernen Lifestyle-Konzept werden die Grenzen zunehmend aufgeweicht: Open Kitchens, Bar-Stations mit Blick, Chef-Tables bringen Back-of-House-Elemente in die Sichtbarkeit.
Praxis
Im Hotelbetrieb ist Front of House Teil der operativen oder strategischen Steuerung, je nach Kontext. Upscale-Häuser führen den Begriff in internen SOPs, Brand-Standards und im Reporting an Eigentuemer oder Zentrale. Kleinere Häuser nutzen ihn pragmatischer, aber der Industrie-Konsens stammt aus der internationalen Ketten-Hotellerie und den Fachverbaenden.
Weiterfuehrend: Hotelverband Deutschland (IHA)